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Impotenz & Beziehung

Impotenz: Was kann die Partnerin tun? – Perspektive & Hilfe

Vielleicht sind Sie hier, weil Ihr Partner Erektionsprobleme hat – und Sie nicht wissen, wie Sie damit umgehen sollen. Sie wollen helfen, aber nicht verletzen. Sie wollen Nähe, aber nicht drängen. Diese Seite ist für Sie: ehrlich, ohne Schuldzuweisung und mit konkreten Impulsen.

Was Sie wissen sollten

Die Erektionsprobleme Ihres Partners haben in den allermeisten Fällen nichts mit Ihnen zu tun – nicht mit Ihrer Attraktivität, nicht mit Ihrer Beziehung. Sie sind keine Ursache und keine Schuld. Impotenz ist ein medizinisch-psychologisches Thema mit komplexen Ursachen. Wenn Sie es persönlich nehmen, ist das verständlich – aber es hilft weder Ihnen noch ihm.

Was nicht hilft

Sätze wie 'Das macht doch nichts' (denn für ihn macht es sehr viel). Vorwürfe oder Vergleiche mit anderen. Druck, zum Arzt zu gehen. Ignorieren des Themas, als wäre nichts. Übermäßige Fürsorge, die ihn zum 'Patienten' macht. Was am wenigsten hilft: so tun, als wäre alles in Ordnung, wenn beide wissen, dass es das nicht ist.

Was hilft

Zuhören, wenn er reden möchte – und akzeptieren, wenn er noch nicht soweit ist. Nähe anbieten, die nicht an Sex geknüpft ist. Eigene Gefühle benennen, ohne sie ihm anzulasten ('Ich fühle mich manchmal unsicher' statt 'Du gibst mir das Gefühl...'). Gemeinsam nach Hilfe suchen – Sexualtherapie ist nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für die Partnerin eine Entlastung.

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