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Erkrankung & Impotenz

Impotenz nach Bandscheibenvorfall – Nerven, Schmerzen & Therapie

Ein Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich kann die Nerven beeinträchtigen, die für die Erektion zuständig sind. Dazu kommen chronische Schmerzen und die damit verbundene psychische Belastung – eine Kombination, die Sexualität erheblich einschränken kann.

Wie ein Bandscheibenvorfall Impotenz verursacht

Die Nerven, die die Erektion steuern, verlaufen durch die untere Wirbelsäule. Ein Bandscheibenvorfall in diesem Bereich (L4/L5 oder L5/S1) kann diese Nerven komprimieren und die Signalübertragung stören. In schweren Fällen – dem sogenannten Cauda-equina-Syndrom – kann die Erektionsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigt sein.

Die Rolle chronischer Schmerzen

Auch wenn die Nerven nicht direkt geschädigt sind: Chronische Rückenschmerzen allein können die Sexualität massiv beeinträchtigen. Schmerzen erzeugen Anspannung, Anspannung verhindert Erregung. Dazu kommt die Angst vor Bewegung und die damit verbundene Vermeidung von Intimität.

Therapie trotz Schmerzen

Sexualtherapie kann Ihnen helfen, trotz körperlicher Einschränkungen einen Zugang zu Ihrer Sexualität zu finden. Wir arbeiten an der Angst vor Schmerzen, finden Positionen und Formen der Intimität, die funktionieren, und bauen die psychische Blockade ab.

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