Sexuelle Unlust nach Geburt oder in den Wechseljahren – Wenn der Körper sich verändert
Ihr Körper hat sich verändert – und mit ihm Ihre Sexualität. Nach einer Geburt oder in den Wechseljahren erleben viele Frauen, dass die Lust nachlässt oder ganz verschwindet. Das ist biologisch erklärbar, emotional belastend und leider immer noch ein Tabuthema. Wenn Sie sich hier wiederfinden: Ihr Körper ist nicht kaputt. Er durchlebt eine Veränderung.
Nach der Geburt: Erschöpfung, Hormone, neues Körperbild
Schlafmangel, Stillhormone (Prolaktin senkt die Libido), ein verändertes Körpergefühl, Geburtsverletzungen, die neue Rolle als Mutter – all das zusammen kann die Lust auf Sex auf ein Minimum reduzieren. Dazu kommt: Viele Frauen fühlen sich schuldig, weil sie 'wieder funktionieren' sollten. Aber Ihr Körper braucht Zeit. Und Ihre Psyche auch.
Wechseljahre: Mehr als nur Hormone
Der Östrogenspiegel sinkt, Scheidentrockenheit kann Sex schmerzhaft machen, die Libido verändert sich. Aber Wechseljahre sind mehr als Hormone: Sie sind auch eine Lebensphase, in der sich vieles ändert – Kinder gehen, die Partnerschaft verändert sich, das eigene Älterwerden wird spürbar. All das beeinflusst die Sexualität – und verdient Beachtung.
Therapie in Veränderungsphasen
Sexualtherapie in diesen Lebensphasen bedeutet nicht 'die alte Lust zurückholen'. Es geht darum, eine neue Form von Sexualität zu entdecken, die zu Ihrem jetzigen Leben passt. Eine Sexualität, die nicht von Leistung bestimmt ist, sondern von Genuss, Verbindung und Selbstbestimmung.
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