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Medikamente & Impotenz

Impotenz durch Cholesterinsenker – Statine & Erektionsprobleme

Statine gehören zu den weltweit am häufigsten verschriebenen Medikamenten. Ob sie tatsächlich Impotenz verursachen, wird kontrovers diskutiert – klar ist aber, dass viele Betroffene einen Zusammenhang bemerken.

Der Zusammenhang Statine und Impotenz

Cholesterin ist ein Baustein für Sexualhormone, insbesondere Testosteron. Statine senken den Cholesterinspiegel – und damit potenziell auch den Testosteronspiegel. Studien zeigen gemischte Ergebnisse, aber viele Männer berichten subjektiv von Erektionsproblemen nach Beginn der Statin-Therapie.

Nocebo-Effekt oder echte Nebenwirkung?

Interessanterweise treten Erektionsprobleme unter Statinen häufiger auf, wenn Männer über diese mögliche Nebenwirkung informiert wurden (Nocebo-Effekt). Das zeigt: Die psychische Komponente spielt eine enorme Rolle. Allein die Erwartung von Problemen kann Probleme verursachen.

Was hilft?

Ob die Ursache körperlich, psychisch oder gemischt ist: Sexualtherapie setzt an der Stelle an, die Medikamente nicht erreichen – an Ihrem Umgang mit der Situation, Ihren Ängsten und Ihrem Selbstbild als Mann.

Wichtiger Hinweis: Setzen Sie niemals Medikamente eigenmächtig ab oder ändern die Dosierung. Sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem behandelnden Arzt. Sexualtherapie ersetzt keine ärztliche Behandlung – sie ergänzt sie um die psychische Komponente.

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