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Medikamente & Impotenz

Impotenz durch Prostatamittel – Tamsulosin, Finasterid & Folgen

Medikamente gegen Prostatavergrößerung gehören zu den häufigsten Verursachern von Erektionsstörungen bei Männern über 50. Tamsulosin, Finasterid und Dutasterid greifen in den Hormonhaushalt ein – mit direkten Folgen für die Sexualfunktion.

Welche Prostatamittel verursachen Impotenz?

Alpha-Blocker wie Tamsulosin können Ejakulationsstörungen und Erektionsprobleme verursachen. 5-Alpha-Reduktasehemmer wie Finasterid und Dutasterid senken den DHT-Spiegel, was bei vielen Männern zu Libidoverlust und Erektionsstörungen führt. Bei Finasterid ist bekannt, dass sexuelle Nebenwirkungen in seltenen Fällen auch nach dem Absetzen fortbestehen können (Post-Finasterid-Syndrom).

Die doppelte Belastung

Männer mit Prostatabeschwerden sind oft ohnehin verunsichert – die Diagnose, die Angst vor Krebs, das Gefühl, zu altern. Wenn dann auch noch die Erektion nachlässt, entsteht eine doppelte Belastung. Viele ziehen sich zurück, sprechen nicht darüber und geraten in einen Teufelskreis.

Therapie durchbricht den Teufelskreis

In der Sexualtherapie arbeiten wir an beiden Ebenen: der Verarbeitung der Prostata-Diagnose und der Wiederherstellung eines positiven Verhältnisses zur eigenen Sexualität. Online, diskret und ohne Scham.

Wichtiger Hinweis: Setzen Sie niemals Medikamente eigenmächtig ab oder ändern die Dosierung. Sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem behandelnden Arzt. Sexualtherapie ersetzt keine ärztliche Behandlung – sie ergänzt sie um die psychische Komponente.

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