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Medikamente & Impotenz

Impotenz durch Schmerzmittel – Opioide, Gabapentin & Folgen

Chronische Schmerzen sind eine enorme Belastung – und die Medikamente dagegen können die Situation verschlimmern. Opioide, Gabapentin und andere Schmerzmittel greifen in den Hormonstoffwechsel ein und verursachen häufig Erektionsprobleme.

Wie Schmerzmittel Impotenz verursachen

Opioide (Tramadol, Oxycodon, Morphin) senken nachweislich den Testosteronspiegel – eine Erkrankung, die als opioid-induzierter Hypogonadismus bekannt ist. Auch Gabapentin und Pregabalin können die Sexualfunktion beeinträchtigen. Dazu kommt: Chronische Schmerzen selbst belasten die Psyche und damit die Sexualität.

Die dreifache Belastung

Chronische Schmerzen, Medikamentennebenwirkungen und die daraus resultierende psychische Belastung bilden einen Teufelskreis. Viele Betroffene verlieren nicht nur die Erektion, sondern auch die Lust, die Hoffnung und den Kontakt zum eigenen Körper.

Therapie hilft – auch bei chronischen Schmerzen

Sexualtherapie kann Sie nicht von Ihren Schmerzen befreien. Aber sie kann Ihnen helfen, trotz Schmerzen und Medikation einen Zugang zu Ihrer Sexualität zu finden. Online-Therapie ist besonders geeignet, da Sie bequem von zu Hause teilnehmen können.

Wichtiger Hinweis: Setzen Sie niemals Medikamente eigenmächtig ab oder ändern die Dosierung. Sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem behandelnden Arzt. Sexualtherapie ersetzt keine ärztliche Behandlung – sie ergänzt sie um die psychische Komponente.

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